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Grundlagen des Markenrechts: Schutz von Marken im Jahr 2024? Fünf Initiativen, die Sie jetzt starten sollten

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Seit zwei Jahrzehnten setzen Unternehmen Technologien ein, um den Missbrauch von Online-Marken aufzudecken und zu unterbinden. Doch in den letzten 20 Jahren hat sich vieles verändert, darunter die Arten von Marken, die ins Visier genommen werden, die Vertriebskanäle und die Technologien, die zum Schutz dieser Marken zur Verfügung stehen. Mit Blick auf die Budgetplanung für 2024 ist es daher an der Zeit, langjährige Markenschutzprogramme neu zu bewerten, um sicherzustellen, dass sie mit der Risikotoleranz, den Budgets und den Unternehmenszielen Ihres Unternehmens in Einklang stehen.  

1. Überprüfen Sie die Risikotoleranz Ihres Unternehmens 

Bei allen Markenschutzprogrammen sollte die Risikotoleranz eines Unternehmens berücksichtigt werden. Wenn man diese kennt, kann man die Budgets und den Fokus für den Markenschutz entsprechend anpassen. Die eigentliche Frage dabei ist, ob sich diese Risikotoleranz im Laufe der Zeit geändert hat - entweder als Ergebnis des Managementfokus, der Marktdynamik oder einer Kombination aus beidem? So war es beispielsweise vor zehn Jahren vielleicht ein Hauptanliegen, jede registrierte Domain, die eine Marke enthält, wiederherzustellen. In Anbetracht von Ressourcenknappheit und anderen Prioritäten ist das, was vor 10 Jahren noch als untragbar galt, heute vielleicht einfach nicht mehr die Zeit und die Kosten wert. 

2. Budgets strategisch ausrichten

Dies scheint offensichtlich zu sein, aber bei der Bewertung der Budgets für den Markenschutz sollten Sie jeden einzelnen Posten berücksichtigen, einschließlich Personal, externe Anwälte, Technologie und Berater. Machen Sie sich klar, wie viel Sie ausgeben und welchen Nutzen jeder einzelne Posten hat, wenn Sie die Budgets bewerten. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Budgets auf die Bereiche abgestimmt sind, in denen der Missbrauch stattfindet. Dazu gehört auch, dass Sie wissen, welche Marken am häufigsten missbraucht werden und das größte Risiko für die Sicherheit, den Ruf und den Gewinn darstellen. 

3. Bestehende Anbieter neu bewerten

Alteingesessene Markenschutzanbieter gibt es nun schon seit mehr als 20 Jahren, und viele von ihnen bieten immer noch die benötigten Dienstleistungen an. Es gibt jedoch eine wachsende Zahl neuer Anbieter auf dem Markt, die punktuelle Lösungen unter Einsatz fortschrittlicher Technologien anbieten. Prüfen Sie, ob Ihr derzeitiger Markenschutz Ihren aktuellen Anforderungen gerecht wird. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es Lücken gibt, sollten Sie eine Ausschreibung in Erwägung ziehen, um einen Anbieter zu finden, der Ihre speziellen Anforderungen erfüllen kann.

4. Verfeinerung der wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs)

Ausgereifte Markenschutzprogramme messen in der Regel monatlich die Erkennung von Missbrauch, Abhilfeversuche, erfolgreiche Lösungen, entstandene Kosten und den Wert von Fälschungen. Aber sind dies die "richtigen" KPIs für Ihr Programm? Sind sie hilfreich, um Strategien zu verfeinern und Ressourcen zuzuweisen? Ziehen Sie in Erwägung, den Zeit- und Kostenaufwand für die Lösung von Problemen zu bewerten. Auch die Nutzung von Branchen-Benchmarks kann hilfreich sein, um festzustellen, wie gut Sie in Ihrer Branche abschneiden. 

5. Markenschutzbeiräte einschalten

Markenschutzbeiräte dienen als zentraler Knotenpunkt für strategische Entscheidungen und Zusammenarbeit. Sie setzen sich aus wichtigen Stakeholdern aus verschiedenen Abteilungen zusammen und entwickeln und implementieren Strategien, Richtlinien und Maßnahmen, die darauf abzielen, die Integrität, den Ruf und den Wert der Marken des Unternehmens zu schützen. Die Markenschutzgremien sollten zumindest vierteljährlich zusammentreten. Sie können als wertvolle Ressource bei der Festlegung von Prioritäten dienen.

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